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Mein Hund kommt nicht, wenn ich ihn rufe: Wie klappt der Rückruf?

Neues Signal, Schleppleine als Sicherheitsnetz und eine Belohnung, die gegen jede Ablenkung gewinnt.

Ratgeber der Hundeversteher, Stand Oktober 2026

Ein zuverlässiger Rückruf entsteht, wenn dein Rückrufsignal für den Hund immer etwas Gutes bedeutet und du es draußen erst dann einsetzt, wenn es in leichteren Situationen sicher sitzt. Die meisten Hunde kommen nicht aus Sturheit nicht, sondern weil Rufen für sie bisher zu oft Spaßende bedeutet hat.

Ein guter Rückruf ist kein Kunststück, sondern Sicherheit für deinen Hund im Straßenverkehr, im Wald und bei Begegnungen. So baust du ihn auf:

Hund läuft entspannt auf einem Waldweg, Training für Hundebegegnungen in Stuttgart

1. Starte mit einem neuen Signal

Hast du den Namen oder „Hier“ schon hundertmal gerufen, ohne dass etwas passiert ist, ist das Wort für deinen Hund verbraucht. Nimm ein neues Wort oder eine Pfeife und baue es von Anfang an sauber auf, zuerst im Haus und im Garten.

2. Ruf nie für etwas Unangenehmes

Wenn auf das Rufen jedes Mal Leine dran und ab nach Hause folgt, lernt dein Hund schnell, lieber nicht zu kommen. Ruf ihn zwischendurch, belohne ihn und schick ihn wieder zum Spielen. Unangenehmes wie Krallen schneiden holst du dir ohne Rückrufsignal.

3. Nutze die Schleppleine als Sicherheitsnetz

Solange der Rückruf nicht sitzt, sorgt eine Schleppleine am Brustgeschirr dafür, dass dein Hund nicht lernt, sich dem Rufen zu entziehen. Nie am Halsband befestigen, sonst droht bei einem Sprint eine Verletzung. Handschuhe schützen deine Hände.

4. Belohne so, dass es sich wirklich lohnt

Gegen ein Reh oder einen Spielkameraden gewinnt kein trockenes Leckerli. Für den Rückruf gibt es das Beste: ein besonderes Futter, ein kurzes Rennspiel oder das Lieblingsspielzeug. Dein Hund soll denken: Zu meinem Menschen zu rennen ist das Tollste überhaupt.

5. Steigere die Ablenkung langsam

Ruf nur, wenn du ziemlich sicher bist, dass dein Hund kommt. Ist er gerade zu abgelenkt, geh lieber hin und hol ihn, statt das Signal zu verbrennen. Erst ruhige Wiese, dann mit anderen Hunden in der Ferne, dann näher dran.

Wann sich ein Hundetrainer lohnt

Bei Buddy, einem seltenen Herdenschutzhund aus Ungarn, klappte der Rückruf bei Hundekontakt kaum. Nach rund sechs Monaten Training war er zuverlässig abrufbar. Und Christian und Sabrina schreiben über ihre Mopsdame J-Lo: „Wir können sie jederzeit abrufen, sie kommt dann auch sofort angeflitzt.“

Klappt es trotz Übung nicht, schauen wir uns die Situation bei dir zu Hause in Stuttgart und im Umkreis von rund 30 km um Sillenbuch an. Mehr dazu bei unserer mobile Hundeschule in Stuttgart. Kommt dein Hund aus dem Tierschutz und streunt oder jagt, hilft dir unser Tierschutzhund-Training.

Die Analyse vor Ort kostet 149 Euro, das Erstgespräch ist kostenlos. Ruf an unter 0176 70268355 oder schreib uns über das Kontaktformular.

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